Fallstudie

Korea Western Power

Nachdem Korea Western Power mit Leistungsproblemen ihres bestehenden PI-Systems zu kämpfen hatte, gelang es dem Unternehmen durch die Umstellung auf dataPARC, eine unternehmensweite Vernetzung zu erreichen, die Prozessüberwachung zu verbessern und die Entscheidungsfindung zu beschleunigen.

Die Geschichte von Korea Western Power

Korea Western Power (KOWEPO) wurde 2001 gegründet und ist eine Tochtergesellschaft der Korea Electric Power Corporation sowie einer der führenden Stromerzeuger Südkoreas. Mit einer installierten Leistung von über 11.000 MW erzeugt das Unternehmen etwa 10 % des nationalen Stroms über ein Portfolio aus Kohle-, LNG- und Anlagen für erneuerbare Energien. Im Jahr 2023 lag die jährliche Stromerzeugung des Unternehmens bei über 41.000 GWh.

Korea Western Power betreibt mehrere Kraftwerke und beschäftigt mehr als 2.350 Mitarbeiter. Zu den Anlagen gehört das Wärmekraftwerk Taean, eines der größten Kohlekraftwerke der Welt, was die Größe und Komplexität des Betriebs unterstreicht.

“Mit dataPARC konnten wir alle Stromversorgungsanlagen des Unternehmens in Echtzeit überwachen und eine Fehlerprognose einführen.”

Die Herausforderungen von Korea Western Power

Vor der Einführung von dataPARC nutzte Korea Western Power für die Prozessanalyse das PI-System. Aufgrund der langsamen Leistung des PI-Systems war es jedoch schwierig, auf Langzeit-Trenddaten zuzugreifen – die für eine effektive Ursachenanalyse von entscheidender Bedeutung sind. Ohne zeitnahen Zugriff auf diese Informationen kam es zu Verzögerungen bei der Fehlersuche und der Behebung von Prozessineffizienzen, was das Risiko kostspieliger Ausfallzeiten und einer verminderten Zuverlässigkeit der Stromerzeugung erhöhte.

Die Konnektivität war ein weiterer wichtiger Aspekt. Mit mehr als 6.000 Anzeigen in verschiedenen Werken benötigte KOWEPO eine einheitliche Benutzeroberfläche und einen unternehmensweiten, konsistenten Datenzugriff. Gleichzeitig legte das Unternehmen großen Wert auf eine hochwertige Visualisierung, ohne dabei Abstriche bei der verfügbaren Datenmenge zu machen. Das Altsystem hatte Schwierigkeiten, diese kombinierten Anforderungen an Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Visualisierung zu erfüllen.

Die dataPARC-Lösung

Prozessintegration

Im Jahr 2016 begann Korea Western Power mit der Umstellung von PI auf dataPARC. Die lokalen Kraftwerke konnten dank der intuitiven Analysewerkzeuge von PARCview und der verbesserten Rechenleistung von PARCpde (Performance Data Engine) schnell Verbesserungen sowohl bei der Leistung als auch bei der Visualisierung feststellen.

Dashboards und OEE

Korea Western Power führte zudem das System „Operation Information Monitoring“ ein, das eine Echtzeit-Visualisierung der Prozesse ermöglichte und die Drag-and-Drop-Oberfläche von Logic Builder integrierte, wodurch es für die Standorte einfach wurde, sich zu verbinden und universell auf Daten zuzugreifen.

Prädiktive Intelligenz

Bis 2018 wurde ein zentrales Überwachungs- und Prognosezentrum (M&P) eingerichtet, das Daten aus allen abgelegenen Kraftwerken zusammenführte. Mithilfe eines intelligenten prädiktiven Analysesystems (IPAS) lieferte das Zentrum Frühwarnungen bei Störungen in den Kraftwerken, unterstützte die Ursachenanalyse und ermöglichte eine proaktive Prozessfehlerbehebung – wodurch sich die Art und Weise, wie KOWEPO seinen Kraftwerkspark verwaltete, grundlegend veränderte.

Ergebnisse

Korea Western Power hat sein WISE Predictive Diagnosis Center in eine vollständig integrierte Betriebsinfrastruktur für eine intelligente und aussagekräftige Überwachung unter unterschiedlichsten Betriebsbedingungen umgewandelt. Durch die Vernetzung bisher unabhängiger Systeme – darunter iPASU, OIS, PMS, AGS, WPDP, CAS, RMS, GENi und WTUBE – ermöglichte dataPARC die nahtlose Integration von technischen, betrieblichen und betriebswirtschaftlichen Daten in einer einheitlichen Plattform.

Durch diese Integration erhielt Korea Western Power unternehmensweiten Überblick über die Stromerzeugung, die Anlagenstabilität, Leistungskennzahlen und die Rentabilität. Das aktualisierte WISE-System dient nun als zentrale Plattform, die den Zugriff auf wichtige Informationen vereinfacht und es den Anwendern ermöglicht, den Betrieb über eine einzige, einheitliche Schnittstelle zu überwachen und zu steuern.